Erstes CCG Change Camp 2014 Berlin

Wie 30 Mitglieder und assoziierte Berater der Cooperative Change Group (CCG) drei Tage lang in der großen Glaskiste in Berlin die kooperative Beratung im Change und die Vielfalt der Hauptstadt erkunden.

How 30 members and associated consultants of The Cooperative Change Group (CCG) – in Berlin, for three days in a row -  explore the approach of cooperative change consulting and the diversity of the German capital.

 

Ankunft um 15.30 Uhr im roten Wedding in Berlin. Auf dem 10.000 m² großen, ehemaligen Produktionsgelände des Druckmaschinenherstellers Rotaprint, vorbei an der ehemaligen Kantine, in der sich heute ein Restaurant befindet, über den großen Hof bis ganz nach hinten zur Glaskiste, dem Projekt- und Eventraum mit den Glaswänden, in dem das Change Camp der CCG bis am Samstag, den 12. April stattfinden wird. Eine besondere Location, nach dem ersten Camp im Schloss Nymphenburg in München, in einer ganz anderen Umgebung als im prachtvollen Schlosspark. Berlin, Wedding, ExRotaprint-Gelände in der Gottschedstrasse.

Das Programm für die aus München, Hamburg, Frankfurt, Augsburg, Nürnberg, Köln und Bonn sowie aus Berlin und Umgebung angereisten Teilnehmer:

  1. Wer ist im Raum, wer ist Teil der CCG, was bringt jede/jeder mit und woher kommt jede/jeder?
  2. Wofür steht die CCG – was ist das Selbstverständnis der ersten Genossenschaft im Beratungsmarkt für Change? Wie geht die CCG bei den Projekten und Mandaten vor, die sie betreut? Welcher Methode folgt sie? Welche Methoden, Instrumente und Lösungsansätze kommen zum Einsatz?  
  3. Wo steht die CCG heute, im April 2014, rund ein Jahr nach Ihrer Gründung im Jahr 2013? Was wurde erreicht? Auf welche Aufgaben bereiten wir uns vor?
  4. Wie kann man eine Menge Spaß haben und das Kennenlernen untereinander weiter fortsetzen, wenn man für 30 Leute einen großen Tisch reserviert hat im angesagten deutsch-französischen Restaurant „Der Hahn ist tot“ an der Zionskirche? 
  5. Welche Lösungsansätze entstehen in der kooperativen Problemanalyse, der gemeinsamen Arbeit an einem konzeptionellen Prototyp und professionellen Umsetzungsplanung im direkten Austausch mit dem Kunden? Wie funktioniert „cooperative change consulting“, wenn man einen ganzen Tag mit 30 Leuten an einer konkreten Kundenherausforderung arbeitet? (Erhöhen des Bewusstseins für Sicherheit und Qualität in einem Unternehmen mit 90.000 Mitarbeitern weltweit). 
  6. Was hat all dies mit Jimi Hendrix zu tun – und was hat Franz Kafka mit der Beschäftigung mit unlösbaren Problemen zu tun? Was passiert, wenn man in Kreuzberg, in den Räumen der von Peter Sloterdijk und Bazon Brock ins Leben gerufenen DENKEREI im Gespräch die CCG den geladenen Gästen nahebringt? 
  7. Stimmt der eingeschlagene Weg der CCG oder müssen die Vorstände und Gründer im genossenschaftlichen Zusammenwirken mit den Mitgliedern und Associates die Richtung ändern, andere Themen forcieren oder den Weg fortsetzen? Und was genau ist auf dem alten oder neuen Weg zu tun?

Ein ambitioniertes Programm mit grundlegenden Fragen und Problemstellungen, die im Wechsel aus Vortrag, Analyse, Handwerklichem Entwickeln von Lösungen und Instrumenten sowie in der Reflexion und Interaktion bearbeitet wurden. Mit von Tag zu Tag ansteigendem Energielevel und einer kollektiven Erschöpfung am Schluss. Der Samstagnachmittag war dem Chill-Out gewidmet, bei strahlendem Sonnenschein, fast bayerisch weiss-blauem Himmel und in einer mehr als typischen Lokalität im Wedding: dem Cafe Pfoertner.

Alles in allem: ein gelungenes erstes Change Camp in 2014 mit vielen wertvollen Erfahrungen während der drei Tage und ebenso vielen konkreten Ergebnissen. Darüber im nächsten Blogeintrag mehr.

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