Change Management 2.0

Wenn es um Soziale Medien, um das Web 2.0 mit all seinen unerschöpflichen Möglichkeiten geht, dann treten in der Diskussion rasch zwei Momente in den Vordergrund: Ein Gefühl von Euphorie, allenthalben, und eine enorme Heilserwartung. Letzteres ist ja nichts anderes als die „Erwartung des baldigen, sichtbaren Eintritts einer perfekten, heilen und heiligen Welt durch übermenschliche Kräfte.“ So jedenfalls definiert Wikipedia den Begriff.

Holt man jedoch das Thema auf den Boden der Tatsachen zurück, wie sie nun einmal sind in der heutigen Wirtschaft und lässt zudem den „Head of Communications Innovation“ der SAP AG über das Potential sozialer Medien in modernen Organisationen sprechen, ist die Stimmung erfrischend nüchterner und die Diskussion realistisch. Denn: Soziale Medien hat es immer schon gegeben, so Sean MacNiven, der in den vergangenen 8 Jahren weltweit bei SAP den Einsatz und die Weiterentwicklung sozialer Medien in der internen Kommunikation aktiv vorangetrieben hat. Geändert haben sich Zugänglichkeit, Geschwindigkeit und Reichweite, doch „hinter allem steht nach wie vor der Drang, zu kommunizieren und mit anderen ins Gespräch zu kommen.“  Wie genau dieser Drang zu kommunizieren sich unter den heutigen Bedingungen konkret darstellt, hat Sean MacNiven beim letzten CHANGE BREAKFAST, veranstaltet von der CCG auf Einladung von AMAZON in München eindrucksvoll gezeigt. Die Teilnehmer von rund 20 Unternehmen aus ganz Deutschland, hatten so eine gute Grundlage, um sich über zentrale Fragen der Anwendbarkeit und der Akzeptanz von sozialen Medien im Change auszutauschen. Das nächste CHANGE BREAKFAST findet im Herbst statt.  

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Kommentare

Durch den Einsatz von

Durch den Einsatz von sozialen Medien kann ein Change Prozess sehr unterstützt werden. Wenn sich die Initiatoren des Veränderungsprozesses (meißt ist dies das Board) in einen offenen Dialog mit allen im Unternehmen einlassen hilft dies Widerstände sichtbar und transperent zu machen. Die Akzeptanz der Veränderung wird erhöht, denn die Führungskräfte zeigen Intersse und damit Wertschätzung bei den Betroffenen. Ich denke wir sind erst am Anfang, was den Einsatz des Web 2 in Verbindung mit Verädnerungsprozessen in Organisation betrifft.